Summerdreams...
Wie alles begann oder wie mein Leben wieder einen Sinn bekam...

Ich weiß noch, wie ich total verheult in dem Bett meines Exfreundes aufwachte und es immer noch nicht glauben konnte, dass er mit mir schluss gemacht hat... Wir waren zwei Jahre zusammen, das war meine längste Beziehung, er hat mir ein besseres Leben geboten und mir immer wieder vor Augen gehalten, dass es besser ist mich ganz von meiner Familie zu lösen...damit hatte er eigentlich recht, weil es für mich hart ist anzusehen und mit zu erleben, wie mein Vater(der aber anderer Seits auch ein sehr lieber Mensch ist und das mit dem Quatsch, dass Männer sich so aufführen dürfen alles nur wegen der falschen erziehung...eigentlich will mein Vater nicht gemein sein, denn er ist liebenswert und ich wünsche ihm nur das beste, denn ich weiß und das könnt ihr mir glauben, er kann nichts dafür) der Meinung ist als Mann darf man Frauen unterdrücken usw.... (hat mit seiner Erziehung zu tun, weil meine Oma es toll findet von Männern unterdrückt zu werden und danach hat sie ihn erzogen usw....) Aber das ist ein anderes Thema...nachdem mein Freund dann mit mir schluss gemacht hatte war ich wieder jeden Tag zu hause, aber ich hätte nicht trauern können, da es mir so schon genug wehtat, ich hatte einfach zu sehr angst davor meine Gefühle hochkommen zu lassen und so wendete ich eines der Verdrängungsprinzipien von Freud an und flüchtete mich ins Abnehmen, was den Sinn haben sollte die Trauer zu unterdrücken. Das klappte allerdings nicht die ganze Zeit, manchmal kamen die Gefühle trotzdem hoch, worüber ich jetzt sehr dankbar bin, sonst würde ich wohl immer noch nicht über ihn hinweg sein. Allerdings war das positive daran, dass wenn ich meine Trauer nicht mehr durch meinen neuen "Lebensinhalt" unterdrücken konnte, ich sooo traurig war, dass ich noch viel weniger Lust auf essen hatte. Meine ständigen Gedanken rund um Kalorien, um den BMI, um gesunde Ernährung, Sport, Erbrechen(mach ich zum Glück nicht mehr) und das Lügen(wie kriegen sie nicht mit, dass ich nicht esse...) waren so intensiv, dass die Gewichtisreduktion wirklich zu meinem Lebensinhalt wurde. Das Ding ist, dass meine Familie überhaupt nicht gemerkt hat, wie sich mein Wunsch dünner zu sein, durch Sprüche wie"du schleichst ja wie ne feder durchs haus." nur noch verstärkt hat. Die meisten Leute, die wollen, dass jemand mehr isst, greifen zu Maßnahmen, die das Abnehmen nur noch mehr fördern, wie zB. meine Oma, die auf einmal anfing das Haus mit Chipstüten zu dekorieren, alle 30 Minuten an meiner Zimmertür zu klopfen"ich hab dir was zu essen gemacht" und mich nicht mal mehr fragte ob ich was essen möchte, sondern einfach nur noch in Ausrufesätzen redete"du ist jetzt das...und dann ist du das...!". Durch so etwas würde vermutlich fast jeder essen irgendwann nur noch mit Zwang verbinden und richtigen Ekel gegenüber dem Essen entwickeln. Dadurch konnte ich super von 57 kg auf 49 kg abnehmen!!! Danke Oma...

Das Problem ist nur, dass jetzt Weihnachten ist und meine Oma irgendwann aufgehört hat mich zu drängen, wodurch ich leider wieder ein etwas besseres Verhältnis zum Essen entwickelt habe...Und nun wiege ich wieder 52 kg... und Samstag ist Heiligabend, da gibts wieder ganz leckere Sachen...och menno. Da ich mich aber dazu entschlossen habe bis Samstag noch 1,5 kg abzunehmen, werde ich am 27.(an dem ich meinen Abnehmmaraton starte) nicht mehr als 52 kg wiegen und kann wenn die Schule am 3. wieder losgeht, wieder 49 kg wiegen... würde mich freuen, wenn ihr mich dabei begleitet <3 Mademoiselle N.

22.12.11 14:08
 
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